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Ein Twitter-Nutzer hat einen deutschen Politiker beleidigt. Daraufhin durchsuchte die Polizei sein Haus.

Es war 6 Uhr morgens, als sechs deutsche Polizisten an die Tür eines Twitter-Nutzers in Hamburg klopften. Was die Ermittlungen auslöste: Ein Tweet, den er im Juni schrieb, nannte einen deutschen Beamten einen groben Begriff, der sich auf männliche Genitalien bezieht.

Die Razzia am Mittwoch kam etwas mehr als drei Monate, nachdem er geantwortet hatte zu einem Tweet von Andy Grote, dem Innen- und Sportminister der Stadt Hamburg, und bezeichnet ihn als Pimmel.

Die Staatsanwaltschaft Hamburg teilte der AlkoholtogO mit, dass sie ein Ermittlungsverfahren wegen einer Online-Beleidigung betreibe, die unter a . geahndet werden könne Abschnitt von das deutsche Strafgesetzbuch.

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Aber die Durchsuchung der Polizei löste einen Strom empörter Kommentare und sarkastischer Memes von Deutschen in den sozialen Medien aus, die den Hashtag #Pimmelgate inspirierten, der am Donnerstag auf Twitter im Trend lag.

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Heute morgen um 6:00 Uhr wurde mein Haus durchsucht. Sechs Beamte in der Wohnung, schrieb der Verdächtige, der unter dem Pseudonym ZooStPauli auftritt und sich sonst nicht identifiziert hat. Sie wissen, dass in diesem Haushalt zwei kleine Kinder leben. Guten Morgen Deutschland.

Die Hamburger Polizei bestätigte gegenüber The Post, dass sie das Haus des Twitter-Nutzers hinter dem @pauli_zoo Anfang Mittwoch behandeln, um Beweise zu sammeln. Ein Polizeibeamter sagte, sechs Beamte seien entsandt worden und hätten ein Gerät durchsucht, ohne weitere Details zu nennen.

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Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, die Beschwerde sei nicht nach einem umstrittenen Social-Media-Gesetz von 2018 zur Eindämmung von Hassreden im Internet eingereicht worden.

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Die Gesetze zu Aufwiegelung und Verleumdung sind in Deutschland viel umfassender als in den Vereinigten Staaten, mit einigen europäischen Gesetzen in den Büchern das verbietet, Anführer zu diffamieren und macht Holocaustleugnung eines Verbrechens. Doch selbst nach diesen Maßstäben betrachteten viele die Razzia als eine Überschreitung.

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Es war zunächst nicht klar, ob der Politiker Grote Anzeige erstattet hatte, um den Durchsuchungsbefehl zu veranlassen. Sein Büro antwortete nicht auf eine Bitte um Stellungnahme; die Mitte-Links-Sozialdemokratische Partei, der er angehört, auch nicht. Die Partei kandidiert Ende des Monats für die Bundeskanzlerwahl.

Es ist wohl umsetzbar, diese Art von Beschimpfung gegen Politiker. Aber diese Hausdurchsuchung habe viel Protest ausgelöst, sagte die deutsche Professorin Jeanette Hofmann, Forschungsdirektorin am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft. Viele Leute empfanden das, was diese Person schrieb, als völlig harmlos – verglichen mit dem, was man im Internet und all den Morddrohungen, insbesondere gegen Minderheiten und Frauen, findet. Das ist lächerlich.

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Der Fall habe so viel Aufruhr – und so viele Witze – ausgelöst, dass es unwahrscheinlich sei, vor Gericht zu gehen, sagte Hofmann. Dennoch, fügte sie hinzu, sei es weiterhin notorisch schwierig, die Grenze zwischen digitalen Rechten und Regulierungen einzuhalten, da Gerichte unterschiedliche Urteile fällen und Regierungen nicht mit Online-Inhalten Schritt halten.

Die Google-Suchen nach Pimmel aus der ganzen Welt haben in den letzten 24 Stunden zugenommen.

Nach dem Besuch der Polizei gingen Unterstützungsbotschaften für den Hamburger ein, der dort offenbar Social Media für eine Bar betreibt und sich online als Antifaschist bezeichnet. Der Twitter-Nutzer reagierte nicht auf eine Bitte um Kommentar.

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